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Ohla Hotel Eixample

Hotels & Restaurants

2016

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Adresse : Carrer de Còrsega, 289
08008 Barcelona
Spanien
Kontaktperson : Jordi Rigau
wicona.es@wicona.com
- Spanien

Architekt : Daniel Isern (Estudi Isern Associats)

Metallbauer : Fainsaltec

Weitere Planungsbeauftragte : Photos Wenzel

Projektdetails :

Rhythmisch, harmonisch und voller Algorithmen

Eindrucksvolle Fassade am Hotel Ohla Eixample in Barcelona mit WICONA Fenstern

Barcelona gehört zu den Top-Touristenmetropolen in Europa. Der Bedarf an Gästebetten ist hoch, ausgefallene Hotelarchitektur in der Stadt von Antoni Gaudi gern gesehen. Im Herzen des Stadtviertels Eixample ist ein Bürogebäude aus den 1970er Jahren komplett modernisiert und zu einem Hotel umgebaut worden. Entworfen hat das Hotel Ohla Eixample mit seiner spektakuläreren Fassade der Architekt Daniel Isern, dessen Büro in Barcelona sich u.a. auf Hoteldesign spezialisiert hat.

Eine der großen Herausforderungen bei dieser umfassenden Modernisierungsmaßnahme war der Schallschutz. Im Untergrund befinden sich U- und Eisenbahntunnel mit entsprechender Lärm- und Vibrationsentwicklung. Daher mussten die Architekten eine geeignete Bauweise entwickeln, die den Komfort der Gäste gewährleisten würde. Um dies zu erreichen, verwendete Daniel Isern ein in Spanien noch nie eingesetztes Verfahren, das Erschütterungen und Lärm nicht wirksam werden lässt: Dazu mussten die vorhandenen Pfeiler freigelegt, seismische Dämpfer montiert und das Gebäude insgesamt mit Hydraulikhebern angehoben werden. Das Hotel ist nunmehr vibrationsfrei schwebend gelagert.

Optimal abgestimmte, melodische Fassade

Für die Herstellung der Keramikelemente an der Außenfassade kam u.a. Robotertechnik zum Einsatz. Daniel Isern beschreibt das so: „Mit Unterstützung der Spezialisten von Cerámica Cumella und dem IAAC (Institute for Advanced Architecture of Catalonia) haben wir einen Algorithmus entwickelt, der mittels Schall (Musik) eine Vorlage erstellt, die bei der Extrusion einer Keramikplatte von einem Roboter auf die Oberfläche geätzt wird. Durch diesen Prozess konnten wir eine unbegrenzte Anzahl an Teilen produzieren, von denen jedes einmalig und verschieden ist, alle jedoch die gleichen Linien besitzen. Für deren Design wählten wir das Stück ‚Vivaldi Recomposed‘ von Max Richter, das etwas aus der Vergangenheit nimmt (in diesem Fall Vivaldis Vier Jahreszeiten) und es in die Gegenwart transferiert“, so der Architekt, der hinzufügt: „Dieses Verfahren bildet auch unsere Denkweise ab.“

Über 800 Teile verschiedener Größe bilden ein riesiges Puzzle aus vertikalen Keramikmodulen, welche die Anordnung und die Anzahl der Geschosse verwischen. Die Fassade besitzt zudem fünf große Holzrahmen, die in Wirklichkeit Balkone sind und die Linien der Front aufbrechen. Dieses System wurde für die große Keramikwand verwendet, die sich über das ganze Erdgeschoss von der Rezeption bis zum „Xerta“-Restaurant, über das Café und die Cocktailbar erstreckt.

Für die in der Gesamtgestaltung vorgesehenen Ausschnitte in der Fassade wurden Fenster mit verdeckt liegendem Flügel der WICONA Serie WICLINE 75 evo  – von Profil zu Profil in einer Höhe von ca. 2,70 m – verwendet. Dadurch wird der Eindruck von Vertikalität der Fassade weiter verstärkt. Dieses Fenstersystem bietet durch seine Konstruktion und die technischen Schallschutz- und Wärmedämmwerte in jedem der 97 Hotelzimmer maximalen thermischen und akustischen Komfort.

Innen schafft das neue Design einen Dialog zwischen der vorhandenen Struktur des Gebäudes, die noch sichtbar ist, und seiner Funktion als Hotel. Ein Clou für die Gäste dieses Hotels ist der beheizte Außenpool im obersten Stockwerk, ein einzigartiges Vergnügen unter den Hotels in Barcelona.

Aus der Bautafel

Hotel Ohla Eixample

Standort                            Barcelona, Spanien

Architekt                           Daniel Isern (Estudi Isern Associats)

Fassadenentwickler        Fainsaltec

WICONA Lösungen          WICLINE 75 evo mit verdeckt liegendem Flügel

Fotos     Wenzel

Arrow iconTechnische Details

Fenster

WICLINE 75 evo

Mit 75 mm Bautiefe stellt sich WICLINE 75 evo an die Spitze der Wärmedämmeigenschaften und bauphysikalischen Merkmale. Mit höchsten Leistungseigenschaften ist dieses Aluminiumfenster auf alle zukünftigen Anforderungen der Architektur ideal abgestimmt. In der Schweiz wurde WICLINE 75 evo als erstes Metallfenster als Minergie-P-Modul zertifiziert. Bei der Variante Verdeckter Flügel des Aluminium-Fenstersystems WICLINE evo wird die Verglasung durch eine spezielle Glasleiste direkt im Dämmsteg gehalten. Extrem schlanke Rahmenansichten mit gleichzeitig sehr guten Dämmwerten und fugenfreie Rahmenansichten von außen werden so erreicht. Das verbesserte Verhältnis zwischen Rahmen- und Verglasungsanteil ermöglicht sehr gute Uw-Werte und einen erhöhten Lichtdurchlass mit Panoramablick. Technische Leistungen: Profiltechnik: Hoch wärmegedämmtes Mehrkammersystem mit symmetrischem Aufbau, qualitätsgesichert im Werksverbund hergestellt Patentierte Eck- und Stoßverbindertechnik für hohe Bauteilfestigkeit Füllungsdicken bis 42 mm Optional mit Einspannblendrahmen für Integration in Pfosten-Riegel-Fassaden Wärmeschutz: Uf-Werte: bis 1,5 W/(m²K) Uw-Werte: bis 0,94 W/(m²K) mit Dreifachglas Dichtungskonzept: Großvolumige Mitteldichtung in drei Varianten: -Umlaufender Einbau ohne Stoß im Eckbereich -Mit Formecken, ohne Verklebung der Stöße -Eckvulkanisierte Rahmen Beschläge: Verdecktliegende Einhandbeschläge, wahlweise mit: -aufliegenden Bändern, farbig beschichtoder eloxierbar - verdeckt liegenden Bändern mit integrierter Endlagendämpfung, Öffnungswinkel 105° Flügelgewichte: -Bis 130 kg Flügelformate (B x H): bis 1.300 mm x 2.250 mm Wahlweise mit Öffnungsbegrenzer in verschiedenen Varianten Weitere Ausführungen als Verdeckter Flügel: Einspannrahmen für Pfosten-Riegel-Fassaden Oberlicht Schwing-/Wendefenster Einbruchhemmung (siehe Systemprüfungen)
Ausgeführt:: - verdeckt liegender Flügel